Bei herbstlichen Temperaturen nahmen am letzten Wochenende 19 Wanderer an der Wanderung „Rund um den Schiffenberg “ teil. Der Startpunkt war das Kloster Schiffenberg. Der Weg führte durch den herbstlichen Wald hinunter zum Europaviertel. Dieses ist auf dem Gelände der ehemaligen Steuben Kaserne entstanden. Zahlreiche Gewerbebetriebe haben sich hier angesiedelt. Weiter ging es zur Hohen Warte. Der ehemalige Truppenübungsplatz wurde aufgrund der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt in ein Naturschutzgebiet umgewandelt. Nach kurzer Zeit erreichte man die Koppel der Przewalski Wildpferde. Diese haben ihre Heimat fast ausschließlich in Kasachstan. Kurz nach dem Krieg gab es weltweit noch 25 Pferde, dank großartiger Zuchterfolge stieg die Zahl auf 2500 Stück. Es waren 6 Stück zu sehen. Nach kurzem Aufenthalt ging die Wanderung weiter zum Endpunkt Schiffenberg. Das Kloster Schiffenberg entstand im Jahre 1130 bis 1150. Der Bau der Komturei begann im Jahre 1493 durch den Komtur Ludwig von Nordedck zu Rabenau. Am Ende der herrlichen Wanderung stärkte man sich im Klosterhof und begab sich danach auf den Heimweg. Dieser Rundweg wurde wegen fehlender Markierungen in Anlehnung an die Wanderskizze im Gießener Anzeiger von den Wanderführern Karl-Ludwig Kier und Gerhard Durant geplant.
Die nächste Wanderung findet am 15. November 2026 statt. Wir gehen den Müllerweg in Laubach-Freienseen. Näheres wird noch bekannt gegeben.



